Umzugsratgeber - Tipps und Ratgeber zum Umzug

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Umzugsratgeber
© Photographer: Nagy-bagoly Ilona | Agency: Dreamstime.com
Ein Umzug ist für viele Menschen lediglich ein notwendiges Übel, das möglichst schnell über die Bühne gebracht werden soll. Dabei machen immer wieder Horrorgeschichten die Runde von verschwunden Gegenständen und Möbeln, die während des Umzugs beschädigt oder zerstört wurden.
Ist es wirklich so schwer, einen Umzug reibungslos durchzuführen?
Nein! Sofern er korrekt geplant und mit Sachverstand durchgeführt wird, ist ein Umzug schnell und problemlos zu schaffen. Sinnvoll ist dabei, den gesamten Umzug in verschiedene Phasen einzuteilen und diesen Phasen jeweils feste Aufgaben zuzuordnen. Wie eine solche Aufteilung in einzelne Umzugsphasen aussehen könnte, sehen Sie in den folgenden Abschnitten:
Drei Monate vor dem Umzug
  • Bereits jetzt sollten die ersten Punkte hinsichtlich des bevorstehenden Umzugs erledigt werden. Dazu gehört beispielsweise die Kündigung des alten Mietvertrages (die meisten Mietverträge besitzen Kündigungsfristen von drei Monaten). Selbstverständlich sollten Sie Ihren alten Mietvertrag erst dann kündigen, wenn der neue Vertrag bereits unter Dach und Fach ist.
  • Um den Arbeitsaufwand beim Umzug zu verringern, sollten Sie ausserdem bereits jetzt damit beginnen, Ihre alte Wohnung so gut wie möglich zu entrümpeln. Geben Sie defekte Gegenstände in den Hausmüll oder bei der regionalen Müllsammelstelle ab. Intakte Gegenstände können dagegen auf Flohmärkten oder im Internet verkauft werden. Am Umzugstag werden Sie über jeden Artikel froh sein, den Sie nicht mehr mitnehmen müssen.
  • Nun ist auch der richtige Zeitpunkt, den Umzugstag festzulegen und eventuelle Helfer um ihre Mitarbeit zu bitten. Ausserdem können Sie die Einrichtung der neuen Wohnung bereits jetzt konkret planen sowie eventuell benötigte neue Möbel und Haushaltsgegenstände kaufen bzw. bestellen. Auch ein Umzugsfahrzeug sollte schon jetzt reserviert bzw. bestellt werden.
Einen Monat vor den Umzug
  • Jetzt sollten alle Formalitäten, die mit dem Umzug einhergehen, geregelt beziehungsweise vorbereitet werden. Dazu gehören beispielsweise Adressänderungen bei Versicherungen, Banken, Kirchen, Vereinen, Schulen und Kindergärten. In der Regel reicht es dabei, wenn Sie entsprechende Umzugsmeldungen per Brief oder Postkarte verschicken.
  • Ebenso sollten Sie Ihre Strom, Gas- und Wasserversorger über den bevorstehenden Umzug informieren, sowie bereits jetzt bei der Post für den entsprechenden Zeitraum einen Nachsendeantrag stellen.
  • Nun ist auch die Zeit gekommen, die ersten Umzugskartons zu packen. So können Sie bereits alle Dinge für den Umzug vorbereiten, die vorher nicht mehr gebraucht werden. Denken Sie jedoch daran, alle Kartons eindeutig zu beschriften.
Eine Woche vor dem Umzug
Hier die wichtigsten Aufgaben, welche eine Woche vor dem Umzug erledigt werden sollten:
  • Einpacken der restlichen Haushaltsgegenstände in Umzugskartons.
  • Umzugsutensilien besorgen (Verpackungs- und Polstermaterial, Abdeckfolien, Werkzeuge etc.).
  • Nach Möglichkeit Parkplätze vor der alten und neuen Wohnung reservieren.
  • Getränke und Snacks für die Umzugshelfer einkaufen.
  • Lageplan der neuen Wohnung machen, Umzugskartons den einzelnen Zimmern zuordnen.
  • Zählerstände in der neuen Wohnung ablesen und notieren.
Am Umzugstag
Nun wird es hektisch. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier die wichtigsten Aufgaben am Umzugstag:
  • Rechtzeitig aus dem Bett kommen und ausgiebig frühstücken.
  • Umzugsfahrzeug abholen.
  • Getränke und Snacks für die Umzugshelfer vorbereiten und bereitstellen.
  • Böden und empfindliche Flächen in beiden Wohnungen abdecken.
  • Aufgaben unter den Helfern klar verteilen.
  • Nach Ausräumen der alten Wohnung diese reinigen, Namensschilder an Türen und Briefkasten entfernen, Zählerständer notieren.
  • Wohnungsschlüssel abgeben, evtl. Übergabeprotokoll mit dem alten Vermieter anlegen.