Sicherheit im Eigenheim: Video und Tipps für ein sicheres Zuhause

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Für die meisten Menschen ist ein Einbruch in die eigenen vier Wänden ein grosser Schock, egal ob Frau oder Mann, ob jung oder alt. Das Verlieren des Sicherheitsgefühls ist für die meisten von uns das grössere Problem, als der materielle Schaden. Die Verletzung der Privatsphäre kann psychische Folgen nach sich ziehen. Um dies zu vermeiden, haben wir nachfolgend einige Tipps aufgeführt. Unser Video soll ihnen ebenfalls helfen, ihr Eigenheim zu schützen. Denn Erfahrungen der Polizei zeigen, dass man sich schützen kann.
Sicherheit fürs Eigenheim will durchdacht sein
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Eigenheim sicherer zu machen. So kann der Zutritt für Einbrecher erschwert werden (Fenster und Türen), man installiert eine Alarmanlage, welche das Eindringen bemerkt, oder man überwacht das Haus mit einer Videoanlage. Sicherheit ist dabei jedoch ein sehr allgemeiner Begriff. Sicherheit für wen oder was? Will man nur seine Wertsachen schützen, wenn man abwesend ist? Dann tut es vielleicht ein guter Tresor. Will man aber verhindern, dass überhaupt ein Einbrecher eindringen kann, dann muss man sich beraten lassen, wie man sein Eigenheim am besten schützt. Die Polizei ist die erste Anlaufstelle, wenn man sich über Schutzmöglichkeiten informieren lassen will. Daneben gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich bei spezialisierten Firmen (und deren Internetseiten) beraten zu lassen.
Mechanische Sicherungen
Beim Einbruchschutz nehmen Haustüren und Fenster eine wichtige Rolle ein, sie sollten einbruchhemmend sein. Hier gibt es viele unterschiedliche Modelle, leider sind einige davon sehr leicht zu überwinden. Daher ist der Einbau einer einbruchhemmenden Haustür ab der Widerstandsklasse 2 ein guter Einbruchschutz. Hier sind die Komponenten der Türe aufeinander abgestimmt und bieten einen guten Schutz. Auch bei den Fenstern sollte man nur solche einbauen, welche einbruchhemmend konstruiert sind (ab der Widerstandsklasse 2). Damit Storen und Rollländen nicht einfach nur hochgeschoben werden können, sollte man in jedem Falle Zusatzsicherungen einbauen lassen. Beim Einbruchschutz stehen mechanische Sicherungen, welche gut aufeinander abgestimmt sind, an erster Stelle. Sie setzen dem Täter einen gewissen Widerstand entgegen und können einen Einbruch unter gewissen Umständen verhindern.
Alarmanlagen
Der Nachteil bei den mechanischen Sicherungen ist der, dass wenn sie einmal vom Einbrecher geknackt worden sind, er ungestört im Haus oder der Wohnung wüten kann. Alarmanlagen hingegen schützen das Haus selbst und deren Bewohner. Daher sollte deren Installation auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. Auch hier reicht das Preisspektrum sehr weit. Selbst eine günstige und einfache Alarmanlage, wenn sie gut durchdacht ist, kann das Einbruchsrisiko bereits deutlich senken. Im weiteren haben solche Anlagen den Vorteil der Abschreckung. Durch ihren Lärm und der Meldewirkung wird das Risiko für den Einbrecher wesentlich erhöht, dass er entdeckt wird. Wenn der Einbrecher wählen kann, entscheidet er sich wohl eher für ein Objekt, welches nicht durch eine Alarmanlage gesichert ist.
Tipps, wie man sich schützen kann
  • Wenn man das Haus verlässt (auch nur kurz), sollen alle Türen und Fenster verschlossen sein. Nicht vergessen sollte man dabei auch die Balkon- und Terrassentüren. Grosse Schiebefenster sind viel sicherer, wenn der Riegel geschlossen ist.
  • Aufgekippte Fenster sind von Einbrechern sehr leicht zu öffnen.
  • Einfache und auch ausgeklügelte Verstecke für den Hausschlüssel sind auch Einbrechern bekannt. Der Schlüssel unter dem Blumentopf neben der Haustüre ist als Versteck äusserst ungeeignet. Verstecken sie niemals Schlüssel, sie können zu einfach gefunden werden.
  • Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Vermeiden sie es, Gegenstände beim Haus rumstehen zu lassen, welche einen Einbruch erleichtern (als Beispiel seien hier Leitern erwähnt).
  • Eine Abwesenheit soll nicht erkennbar sein. Der Briefkasten sollte immer geleert werden. Storen und Rollläden sollen nicht Tag und Nacht runtergelassen bleiben. Moderne Schaltuhren machen es möglich, auch bei Abwesenheit im Haus und der Wohnung Licht automatisch ein- und auszuschalten. Fragen sie ihre Nachbarn um Hilfe, bestimmt können sie sich bei anderer Gelegenheit revanchieren.
  • Nachbaren sollen immer kritisch beobachten und bei Verdacht auf einen Einbruch unverzüglich die Polizei benachrichtigen.
  • Eine genügend starke Aussenbeleuchtung vermindert die Attraktivität für Einbrecher. Gauner möchten bei ihrer Tätigkeit nicht gerne leicht beobachtet werden.
  • Man sollte aufs Klingeln nicht bedenkenlos die Türe öffnen. Nutzen Sie den Türspion und setzen den Sperrriegel. Zeigen Sie gegenüber Fremden grundsätzlich ein gesundes Misstrauen.
  • In Mehrfamilienhäusern: Wenn es klingelt, soll nicht sofort der Türöffner-Knopf gedrückt werden. Fragen sie über die Gegensprechanlage nach, wer zu ihnen will.