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Gartengestaltung - Gestaltung vom Garten
© fotomine - Fotolia.com
Wer eine Immobilie neu baut, wird sich in der Regel mehr Gedanken um die Gestaltung des Gartens machen, als beim Erwerb einer
Bestandsimmobilie. Im ersten Fall sind die Möglichkeiten viel grösser, von Anfang an Einfluss auf die Gestaltung des Grundstücks zu nehmen
und diese zusammen mit dem Haus als Gesamtkonzept zu planen.
Idealerweise sollte man dabei die Gestaltung des Gartens schon vor dem Bau der Immobilie genau festlegen, da die Möglichkeiten hierbei
wesentlich flexibler und vielfältiger sind, als wenn zunächst das Haus gebaut wird und sich der Eigentümern erst danach Gedanken darüber
macht, wie er die nun vorhandenen, restlichen Grundstücksteile als Garten gestaltet.
So spielt es beispielsweise eine grosse Rolle, wie der Schattenwurf durch das neu errichtete Gebäude ausfällt. Anhand diesem kann dann
festgelegt werden, welche Pflanzen an welche Stelle des neuen Gartens kommen, beziehungsweise wo pflegeleichte Freiflächen eingeplant werden.
Den Schatten kann man aber nur dann im Voraus bestimmen, wenn Gebäude und Garten zusammen geplant werden. Die frühzeitige Planung der
Gartengestaltung ist aber noch aus anderen Gründen so wichtig. So sollten zum Beispiel auch unterirische Elemente wie Bewässerungseinrichtungen,
Zisternen, Brunnen, Elektroleitungen etc. ebenfalls idealerweise vor dem Bau des Gebäudes geplant werden.
Diese Möglichkeiten bestehen allerdings nicht, wenn eine Bestandsimmobilie erworben wird. Hierbei muss der Eigentümer mit dem Vorlieb nehmen,
was er um die Immobilie vorfindet. Meist entspricht dabei der bereits vorhandene Garten nicht oder lediglich teilweise den Vorstellungen des
neuen Hausbesitzers. Es muss also entsprechend umgestaltet werden. Insbesondere bei älteren Gärten ist oft eine komplette Neugestaltung von
Nöten, zu der man einen Fachmann wie beispielsweise einen Garten- und Landschaftsbauer beziehungsweise einen Landschaftsarchitekten hinzuziehen
sollte. Gegebenenfalls können dabei bereits auf dem Grundstück befindliche Elemente wie Gehwegplatten etc. weiterverwendet und in das neue
Gartenkonzept integriert werden.
Zunächst ist es aber wichtig, die vorhandenen Gartenflächen möglichst sinnvoll aufzuteilen. Dazu sollte sich der Grundstücksbesitzer Gedanken
darüber machen, wie er den Garten genau nutzen möchte. Soll es ein reiner Ziergarten werden, oder soll ein Nutzgartenanteil integriert sein?
Sind Kinder vorhanden, für die im Garten Spielgeräte aufgestellt werden sollen? Ist die Terrasse direkt am Haus oder soll diese in den Garten
integriert werden? Müssen Stellplätze für Fahrzeuge ebenfalls im Gartenkonzept berücksichtigt werden? All diese Fragen sind zunächst zu klären,
bevor der Experte einen ersten Entwurf vom zukünftigen Garten anfertigen kann.
Sehr wichtig sind dabei insbesondere auch die Rasenflächen. Da heute kaum noch Nutzgärten angelegt werden, steigt die Anzahl der Gärten, die
zum allergrössten Teil aus Rasenflächen bestehen, immer weiter an. Allerdings machen viele Menschen dabei den Fehler zu glauben, dass Rasenflächen
nicht gepflegt werden müssen. Das Ergebnis sieht man dann in Form von hässlichen kahlen Stellen, die überall in der Rasenfläche entstehen. Doch
wie pflegt man einen Rasen richtig? Hier die wichtigsten Tipps:
- Obligatorisch ist für jeden Grundstücksbesitzer das regelmässige Rasenmähen. Im Sommer sollte es mindestens einmal, besser zweimal
pro Woche erfolgen.
- Wichtig ist ausserdem, den Rasen von Zeit zu Zeit zu vertikutieren. Dadurch wird die Wurzelbildung angeregt und es wird vermieden, dass
Fäulnis im Rasen entsteht.
- Im Sommer sollte der Rasen, insbesondere wenn er täglich über Stunden in der prallen Sonne liegt, stets ausreichend bewässert werden.
Andernfalls wird er verbrennen und es bilden sich grossflächige kahle Stellen.
- Im Frühjahr sollte man nicht vergessen, den Rasen durch Düngen auf den Sommer vorzubereiten. Welcher und wie viel Dünger verwendet werden
sollte, hängt sowohl von der Rasensorte als auch von den individuellen Grundstücksverhältnissen ab. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten von
einem Experten beraten.
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